BodyTalk Heidelberg Massagetherapie

 

SINNESMODALITÄTEN

= Gleichgewichts-, Gesichts-, Gehör-, und Hautsinn =

Die Tiefensensibilität

Die Sinnesmodalitäten bilden den Grundstock für die                Wahrnehmungsentwicklung. Die Wahrnehmung             (Sensomotorik) ist ein Verarbeitungsprozess, an dem vorrangig Sinne und Motorik beteiligt sind. Sie stellen damit die Grundlagen auch für kognitive Leistungen.

 

 

Der Hautsinn - das taktile System

(taktil, vom lat. tangere ,berühren´)

Das Organ des taktilen Systems ist die Haut.

Zusammen mit dem Gleichgewichtssinn gehört es entwicklungsgeschichtlich zu den ältesten Sinnesmodalitäten.

In der Haut liegen Rezeptoren über die Druck, Berührung, Vibration, sowie Temperatur und Schmerz wahrgenommen werden.

Diese vielfältigen Prozesse dienen u. a. zur Befriedigung unserer Grundbedürfnisse. Somit werden Gefühle und Urvertrauen über taktile Stimulation entwickelt.

Reize die über die Haut aufgenommen werden, geben Impulse über die Rezeptoren an das zentrale Nervensystem weiter . Diese Informtionen tragen zur Entschlüssellung optischer und akustischer Reize bei. Fehlt es an dieser Grundinformation, kommt es zu Störungen.

" Ein sensorisches System kann sich nur dann entwickeln, wenn es den Kräften die seine Sinnesorgane aktivieren, ausgesetzt wird"

( A.J. Ayre, 1920-1989, Entwicklungspsychologin )